Amazon Marketplace

Wie Sie einen Amazon-Shop zu ShipStation hinzufügen, welche Funktionen verfügbar sind, andere wichtige Details und Tipps zur Fehlerbehebung.

Die ShipStation-Integration importiert Ihre vom Händler ausgeführten Amazon Marketplace-Aufträge in ShipStation, sodass Sie während des Versands die Auftragsdetails einsehen und den Lagerbestand überprüfen können! ShipStation sendet die Versanddaten automatisch an Ihren Amazon Marketplace zurück, damit Ihre Kunden auf dem Laufenden bleiben und Ihr Konto seinen Status beibehält.

Wenn Sie das Amazon Fulfillment Network (AFN) und nicht die Option Händler-Fulfillment nutzen, können Sie auch ShipStation aktivieren, um diese Aufträge zu importieren, sodass Sie den Status dieser Aufträge zusammen mit all Ihren anderen Aufträgen einsehen können.

Mehrere Möglichkeiten, Amazon-Bestellungen mit ShipStation zu versenden:

Aufgeteilte Aufträge werden von Amazons SP-API nicht unterstützt

Die neue SP-API von Amazon akzeptiert keine ShipStation-Sendungsbenachrichtigungen für Aufträge, die in ShipStation aufgeteilt werden. Derzeit sollten Sie die Funktion zum Aufteilen von Sendungen nicht für Aufträge verwenden, die aus Amazon Marketplace importiert werden.

Zusammengelegte Sendungen werden von der SP-API von Amazon unterstützt.

Amazon-Anforderungen

Verbindungsanforderungen:

  • Ein Amazon-Verkäuferkonto mit dem Verkaufstarif Professional.

  • Anmeldedaten für Amazon Seller Central

Auftrags-Importanforderungen:

  • Bei der Bestellung muss es sich um einen vom Händler erfüllten Auftrag (MFN) handeln.

    ShipStation kann auch von Amazon ausgeführte Aufträge (AFN) importieren. Diese werden jedoch nur als Aufträge mit dem Status Versendet importiert. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt Verfügbare Funktionen unten.

  • Der Auftrag muss ein physisches Produkt enthalten.

Einen Amazon-Shop mit ShipStation verbinden

So verbinden Sie einen Amazon-Shop mit ShipStation:

  1. Wählen Sie die Kachel Amazon aus.

  2. Wählen Sie eine Amazon-Auftragsquelle aus dem Dropdown-Menü für das Amazon-Länderkonto aus, das Sie verbinden möchten.

    Formular „Connect Amazon“ (Amazon verbinden) mit hervorgehobener „Amazon Order Source“ (Amazon-Auftragsquelle).

    Von Amazon unterstütze Länder

    Wenn Ihr Amazon-Land nicht im Dropdown-Menü aufgeführt ist, unterstützen wir es nicht.

  3. Wählen Sie die Produktkennung für den Shop.

    Die verfügbaren Optionen sind SKU oder ASIN.

    Formular „Connect Amazon“ (Amazon verbinden) mit hervorgehobenem Menü „Product Identifier“ (Produktkennung).
  4. Klicken Sie auf Verbinden und melden Sie sich bei Ihrem Amazon-Konto an.

  5. Aktivieren Sie das Kontrollkästchen neben Ich weise Amazon an, ShipStation Zugriff auf mein Seller Partner-Konto und die zugehörigen Daten zu gewähren. Ich bin verantwortlich für alle Maßnahmen, die von der Anwendung ausgeführt werden. Klicken Sie anschließend auf Bestätigen.

  6. Passen Sie alle Shop-spezifischen Einstellungen wie Branding, Benachrichtigungseinstellungen und Produkthandhabung auf der Seite Einstellungen an.

Wenn dein Amazon-Konto über mehrere Amazon-Bestellquellen verfügt, wiederhole den Verbindungsvorgang für jede Amazon-Bestellquelle, die du in ShipStation anzeigen möchtest. Aufträge werden in die jeweiligen Shops importiert, so dass du sie entsprechend deiner Workflow-Anforderungen filtern und erledigen kannst.

Nachdem Sie die Verbindungsschritte abgeschlossen haben, wird Ihr Shop mit ShipStation verbunden. Sie werden auf die Einstellungsseite des Shops weitergeleitet, um Shop-spezifische Einstellungen wie Branding, Benachrichtigungs-Präferenzen und Produktabwicklung anzupassen.

Verfügbare Funktionen für die Amazon-Integration

Die ShipStation-Integration mit Amazon unterstützt folgende Standardfunktionen:

Zusätzliche Funktionen für Amazon

Die Integration von ShipStation mit Amazon ermöglicht die folgenden zusätzlichen Funktionen:

Funktion

Beschreibung

Prime mit Händlerversand

Unterstützt den Import und die Ausführung von Prime-Bestellungen mit Händlerversand.

Details zur Aktivierung und Verwendung dieser Funktion finden Sie im Artikel „Ausführung von Amazon Prime-Bestellungen mit Händlerversand“.

Versand bis Datum

ShipStation importiert das Späteste Lieferdatum aus Amazon und verwendet es als Wert für das Feld Versand bis Datum.

Versandaktualisierungen an verknüpfte BigCommerce-Shops senden

Wenn Sie BigCommerce für die Verwaltung Ihrer Aufträge über Amazon oder Ihres Bestandes verwenden, erfahren Sie im Artikel Using BigCommerce with Amazon or eBay (Verwenden von BigCommerce mit Amazon oder eBay), wie Sie sicherstellen können, dass Ihr Workflow in ShipStation ordnungsgemäß eingerichtet ist.

Vom Support aktivierte Funktionen für Amazon

Zusätzlich zu den oben aufgeführten Funktionen können Sie über das ShipStation User-Success-Team die folgenden Einstellungen für Ihren Amazon-Shop aktivieren lassen.

Funktion

Beschreibung

Benutzerdefinierte Felder

Sie können bis zu drei Benutzerdefinierte Felder für einen Amazon-Store zuweisen. Die verfügbaren benutzerdefinierten Felder sind:

  • Seller Order ID (Verkäufer-Auftrags-ID)

  • Order Number (Auftragsnummer)

  • Purchase Order Number (Kauf-Auftragsnummer)

  • Earliest Ship Date (Frühestes Versanddatum)

  • Latest Delivery Date (Spätestes Lieferdatum)

  • Is Business Order (Geschäftlicher Auftrag)

  • Shipment Service Level Category (Expedited, Free Economy, Next Day, Same Day, Second Day, Scheduled, or Standard) (Servicestufenkategorie für die Lieferung [Expressversand, Free Economy-Versand, Lieferung am nächsten Tag, Lieferung am selben Tag, vereinbarter Lieferzeitpunkt oder Standardlieferung])

Amazon.co.jp

ShipStation unterstützt eine Integration mit Amazon.co.jp, die wir für Sie aktivieren können.

Aufträge über Amazon.co.jp werden mit Adressinformationen in japanischem Kanji importiert. (Dies wird von den meisten Versanddienstleistern nicht unterstützt). ShipStation bietet keine Übersetzungsdienstleistungen für solche Aufträge an, also müssen Sie die Adresse manuell in römische Zeichen umwandeln, um das Versandetikett zu erstellen.

Wenn ein Shop benutzerdefinierte Statusangaben zulässt, bedeutet dies, dass Sie festlegen, welche Statusangaben für Ihre Aufträge in Ihrem Verkaufskanal verwendet werden. In den meisten Fällen müssen Sie, wenn Sie benutzerdefinierte Statusangaben nutzen, definieren, welchem ShipStation-Status jeder benutzerdefinierte Auftragsstatus entspricht.

ShipStation importiert die E-Mail-Adresse des Kunden zusammen mit den Auftragsdaten und kann Versandbestätigungen und Lieferinformationen per E-Mail an diese E-Mail-Adresse senden (diese werden in Ihren Shop-Einstellungen konfiguriert).

ShipStation importiert die Telefonnummer des Kunden zusammen mit den Auftragsdaten.

ShipStation importiert die vom Kunden beim Bezahlvorgang ausgewählte Versandart.

ShipStation importiert die Zahlungsmethode, mit der der Auftrag bezahlt wurde.

ShipStation importiert Rabatt- und Gutscheininformationen zum Auftrag.

ShipStation kann aus den vom Shop gesendeten Auftragsdaten ermitteln, ob es sich bei einem Auftrag um ein Geschenk handelt.

ShipStation importiert interne Hinweise oder Auftragsaktivitäten aus dem Shop in das ShipStation-Feld „Interne Hinweise“.

ShipStation importiert Hinweise, die der Kunde beim Kauf angegeben hat.

ShipStation importiert das Gesamtgewicht des Auftrags aus dem Shop.

ShipStation importiert das Gewicht jeder Artikelposition des Auftrags.

ShipStation importiert für jede Artikelposition des Auftrags eine Bild-URL. Diese Bilder sind als Vorschaubilder in Ihren Auftragsdetails zu sehen und können in E-Mail-Benachrichtigungen und auf Lieferscheinen angezeigt werden.

ShipStation importiert für jede Artikelposition des Auftrags Artikeloptionen (z. B. Farbe oder Größe). Diese Daten erscheinen in Ihren Auftragsdetails und können in Kunden-E-Mails und auf Lieferscheinen angezeigt werden.

ShipStation importiert einen Produktlagerort jeder Artikelposition des Auftrags.

StatusaktualisierungSendungsverfolgungsnummerVersanddienstleisterServiceVersanddienstleistergebühren

Die Sendungsaktualisierung, die ShipStation an den Vertriebskanal übermittelt, enthält ggf. Anmerkungen an den Käufer, die im Auftrag in ShipStation festgelegt wurden.

Artikelinformationen

Amazon Custom- und Handmade-Shops

Amazon Custom und Amazon Handmade sind separate Amazon-Plattformen, auf denen Händler individuelle und handgefertigte Ware verkaufen können. Derzeit importiert ShipStation Aufträge von Amazon Custom, kann jedoch keine mit dem Auftrag verbundenen Details zur Individualisierung importieren. ShipStation kann derzeit keine Aufträge von Amazon Handmade über die standardmäßige Verbindung des Amazon Marketplace mit ShipStation importieren.

Eine vollständige direkte Integration mit den Custom- und Handmade-Shops ist mit unserer Lösung zwar nicht möglich, aber unser Partner DataAutomation hat einen Prozess entwickelt, der die ShipStation openAPI verwendet, um Details zur Individualisierung für Amazon Custom zu aktualisieren und Aufträge über Amazon Handmade in ShipStation zu importieren.

Wenn Sie einen Amazon Custom- oder einen Amazon Handmade-Shop haben und Aufträge dieser Shops in ShipStation importieren möchten, kann DataAutomation Ihnen dabei helfen! Senden Sie eine E-Mail an amazoncustom@dataautomation.com, um Informationen über den Dienst zu erhalten und sich dafür anzumelden (es fallen Gebühren an).

Tipp

Weitere Informationen über DataAutomation und über Amazon Custom- und Amazon Handmade-Shops finden Sie in unserem Blog-Beitrag: Fulfill Amazon Custom and Handmade Orders with DataAutomation and ShipStation (Erfüllen von Amazon Custom- und Amazon Handmade-Aufträgen mit DataAutomation und ShipStation).

ShipStation in Amazon Seller Central erneut autorisieren

Amazon verlangt von allen Händlern, dass sie App-Verbindungen von Drittanbietern, wie z. B. ShipStation, jährlich neu autorisieren. Amazon sollte Sie 30 Tage vor der erneuten Autorisierung per E-Mail benachrichtigen. Wenn Sie ShipStation nicht bis zum erforderlichen Datum erneut autorisieren, erhalten Sie möglicherweise Fehlermeldungen, wenn Sie versuchen, Ihre Bestellungen von Amazon zu importieren.

So autorisieren Sie ShipStation erneut und beheben Ihre Importfehler:

  1. Melden Sie sich mit Ihrem Amazon-Benutzernamen und -Passwort bei SellerCentral.Amazon.com an.

  2. Gehen Sie zu Apps and Services > Apps verwalten.

    AMZ_ManageApps_MRK.png
  3. Suchen Sie ShipStation in der Liste der Apps und klicken Sie entweder auf Autorisieren oder Erneut autorisieren (je nachdem, welche Option Ihnen zur Verfügung steht).

    AMZ_ManageApps-ReauthorizeBTN.png

Nach der erneuten Autorisierung sollten Sie wieder Bestellungen importieren können. Wenn Sie feststellen, dass Bestellungen auch nach einem erfolgreichen Import fehlen, wenden Sie sich bitte an unser Support-Team, um Ihr Importdatum zurückzusetzen. Dies sollte alle Bestellungen importieren, die vor dem Zeitpunkt des Importfehlers aufgegeben wurden.

Erneuern der Autorisierung für Amazon-Token

Wenn Sie bereits seit Längerem ein Konto bei ShipStation haben, ist möglicherweise unsere Autorisierung als Entwickler abgelaufen. Dies geschieht nach einer gewissen Zeit, und möglicherweise haben Sie über Ihr Amazon-Verkäuferkonto eine E-Mail erhalten, in der Sie über das Ablaufen Ihrer API-Tokens informiert wurden. Sie müssen Ihre MWS-Entwicklerberechtigung erneut autorisieren.

So können Sie die Zugriffsberechtigung von ShipStation für Amazon erneuern:

  1. Kopieren Sie diese URL und fügen Sie sie in einen Browser sein: https://sellercentral.amazon.com/gp/account-manager/home.html/ref=au_userperms_dnav_xx_

  2. Öffnen Sie die Einstellungen und wählen Sie Benutzerberechtigungen aus.

    Amazon-Oberfläche mit „Settings“ (Einstellungen) und den Benutzerberechtigungen
  3. Klicken Sie auf „Visit Manage Your Apps“ (Apps verwalten) unter dem Abschnitt „Third-Party developer and apps“ (Drittanbieter-Entwickler und -Apps).

    Die in den Amazon-Einstellungen hervorgehobene Schaltfläche „Visit Manage Your Apps“ (Apps verwalten)
  4. Wählen Sie „Renew Access“ (Zugriff erneuern) für jeden relevanten Entwicklerzugriff unter „Amazon MWS Developer Permissions“ (Berechtigungen für Amazon MWS-Entwickler).

    Die Schaltfläche „Zugriff erneuern“ ist hervorgehoben.
  5. Kopieren Sie das erneuerte Zugriffstoken und kehren Sie zu ShipStation zurück.

  6. Bearbeiten Sie die Einstellungen für Ihren Amazon-Shop und fügen Sie das erneuerte Zugriffstoken ein.

    Pop-up-Fenster „Amazon-Verbindung ändern“.

Schwärzung personenbezogener Daten gemäß der Amazon-Richtlinie

Um die Privatsphäre Ihrer Kunden zu schützen und die Datenschutzrichtlinie von Amazon einzuhalten, schwärzt ShipStation nach einer gewissen Zeit automatisch alle personenbezogenen Daten (Personally Identifiable Information, PII) in aus dem Amazon Marketplace importierten Aufträgen und Kundendatensätzen.

Diese Richtlinie betrifft Auftragsdatensätze in ShipStation sowie alle Kundendatensätze in ShipStation, die ausschließlich mit dem Amazon Marketplace in Verbindung stehen.

Außerdem übermittelt Amazon bei Amazon-Bestellungen mit FBA (bzw. AFN, also Bestellungen im Rahmen des Amazon Fulfillment Networks) keine personenbezogenen Daten mehr an Drittanbieter wie ShipStation. Wenn Sie in ShipStation festgelegt haben, dass solche Aufträge als Belegsdatensätze für die Auftragsausführung importiert werden sollen, bedeutet das, dass die Felder für Käufer-/Empfängerinformationen in ShipStation für diese Aufträge leer bleiben.

Zu PII zählen:

  • Kundenname

  • Anschrift

  • Telefonnummer

  • Inhalt von Geschenkmitteilungen

  • Benutzernamen

  • E-Mail-Adressen (falls nicht bereits durch Amazon verschlüsselt)

PII werden auf Grundlage des folgenden Zeitplans unkenntlich gemacht:

  • Bei Aufträgen, die nicht über ShipStation versendet werden, werden die personenbezogenen Daten 14 Tage nach dem Importieren des Auftrags geschwärzt.

  • Bei Aufträgen, die mithilfe eines Dienstes, der die automatische Sendungsverfolgung unterstützt, über ShipStation versendet werden, werden die personenbezogenen Daten entweder 30 Tage nach der Zustellung, 30 Tage nach dem Versanddatum oder 44 Tage nach dem Erstellen des Versandetiketts geschwärzt (je nachdem, was zuerst eintritt).

  • Bei Aufträgen, die mithilfe eines Dienstes, der die automatische Sendungsverfolgung nicht unterstützt, über ShipStation versendet werden, werden die personenbezogenen Daten 30 Tage nach der Sendungserstellung geschwärzt.

Beim Anzeigen von Amazon-Aufträgen mit unkenntlich gemachten Informationen werden die ursprünglichen Daten durch „REDACTED (Amazon)“ (GESCHWÄRZT [Amazon]) ersetzt.

Abschnitt „Order Details Recipient“ (Auftragsdetails – Empfänger) mit gemäß Amazon-Richtlinie geschwärzten Kundeninformationen

Bei für einen Amazon-Auftrag erstellten Versandetiketten werden die Informationen ebenfalls geschwärzt.

Beispieletikett mit allen Informationen, geschwärzt aufgrund der Datenschutzrichtlinie von Amazon

Sonderfälle beim Schwärzen von Informationen

Städte, Bundesländer und Postleitzahlen werden in den Auftragsdetails in ShipStation nicht geschwärzt. Jedoch erfolgt eine Schwärzung auf dem Versandetikett auf Grundlage des jeweiligen Zeitplans.

Zusätzliche Details zur Amazon-Integration

  • Keine Status Erwartete Zahlung oder Ausstehende Zahlung: ShipStation unterstützt nicht mehr den Import von Aufträgen in die Status Erwartete Zahlung oder Ausstehende Zahlung.

  • Keine Versand- oder Zustellungs-E-Mails für Amazon-Aufträge: Amazon benachrichtigt Kunden per E-Mail, wenn ShipStation Amazon über den Versand in Kenntnis setzt.

    • ShipStation kann E-Mails mit Rücksendeetiketten an Kunden senden. Dazu müssen Sie jedoch entweder tracking@ShipStation.com oder die E-Mail-Adresse, die auf der Registerkarte Branding der Shop-Einstellungen in ShipStation eingestellt ist, als zugelassenen Absender in Amazon Seller Central hinzufügen.

    • ShipStation kann Versand- und Zustellungs-E-Mails für Aufträge versenden, die nicht über Amazon erteilt, aber über Amazon Payments erstellt wurden.

  • Amazon Throttling (Amazon-Anfragendrosselung): Amazon MWS beschränkt die Anzahl der Anfragen, die pro Stunde an das System gestellt werden können, einschließlich der von ShipStation übermittelten Sendungsaktualisierungen. Durch diese Beschränkung erreichen solche Benachrichtigungen Amazon unter Umständen nicht sofort. ShipStation wiederholt das Versenden durch die Drosselung verzögerter Aktualisierungen an Amazon in regelmäßigen Abständen, damit die Benachrichtigungen zugestellt werden.

    Wir empfehlen, Etiketten chargenweise zu erstellen, um die Gefahr einer Verzögerung durch die Drosselung zu minimieren.

  • Nur ein Versand-Update: ShipStation kann Amazon-Bestellungen nur einmal mit Tracking-Informationen aktualisieren. Wenn du bei einer Amazon-Bestellung zusätzliche Sendungen erstellst, wird ShipStation die Amazon-Bestellung nicht aktualisieren.

    Aufteilen von Amazon-Bestellungen in ShipStation nicht unterstützt

    Derzeit wird das Aufteilen von Aufträgen auf Amazon Marketplace in ShipStation nicht unterstützt, da die Benachrichtigung auf Marketplace fehlschlägt und der Auftragsstatus in Amazon nicht aktualisiert wird. Wenn Sie bereits ein Etikett für eine aufgeteilte Bestellung erstellt haben, müssen Sie sich bei Amazon Seller Central anmelden, um diese Aufträge auf den Status Versendet zu aktualisieren.

  • Aufträge zusammenführen: Das Zusammenführen von Amazon-Aufträgen in ShipStation wird unterstützt. Allerdings sind Benachrichtigungen über zusammengeführte Sendungen kein von Amazon unterstützter Workflow. Die Benachrichtigung von Amazon über die Sendung mit derselben Sendungsverfolgungsnummer für mehr als einen Auftrag kann sich negativ auf die Rate gültiger Sendungsverfolgungsnummern Ihrer Seller Central auswirken.

  • Amazon Custom-Aufträge: ShipStation importiert Amazon Custom-Aufträge, importiert jedoch keine Details zur Individualisierung.

  • Produktinformationen für durch den Händler ausgeführte versendete oder stornierte Aufträge: Aufgrund der zusätzlichen Anfragen, die für das Importieren von Produktinformationen aus Amazon erforderlich sind, importiert ShipStation keine Produktinformationen für bereits versendete oder stornierte Amazon-Aufträge.

    Wenn die Einstellung Import FBA Orders (FBA-Aufträge importieren) aktiviert ist, importiert ShipStation die Produktinformationen für von Amazon ausgeführte Aufträge. Sie werden jedoch als Versendet importiert.

  • Keine Währungsumrechnung: Amazon übermittelt die Gesamtsumme für Aufträge sowie die Produktpreise in der Währung des jeweiligen Amazon Marketplace-Landes an ShipStation. Da ShipStation die Anzeige mehrerer Währungen unterstützt, sollten die Werte, die Ihnen in ShipStation angezeigt werden, der tatsächlichen Shop-Währung und dem exakten Betrag entsprechen. ShipStation kann die in Aufträgen angezeigte Währung nicht in andere Währungen umrechnen.

  • Ausgeblendete Kundeninformationen: Amazon blendet die E-Mail-Adressen und Telefonnummern seiner Kunden aus, um deren Privatsphäre zu schützen. Die in ShipStation importierten E-Mail-Adressen und Telefonnummern können verwendet werden, um Kunden zu kontaktieren, jedoch erfolgt die Kommunikation in diesem Fall über einen Amazon-Service. Importierte E-Mail-Adressen und Telefonnummern dürfen nicht für Marketingzwecke verwendet werden.

Tipps zur Fehlerbehebung mit Amazon

Im Folgenden finden Sie einige häufig auftretende Probleme, mögliche Ursachen und Tipps zur Fehlerbehebung.

Problem

Fehlersuche und -behebung

FEHLER: Die Verbindung scheint ungültig zu sein. Der Versuch, diese Integration erneut zu verbinden, kann das Problem möglicherweise beheben.

Was das bedeutet: Dieser Fehler bedeutet, dass ShipStation nicht mehr berechtigt ist, sich mit Amazon Seller Central zu verbinden, um Ihre Aufträge zu importieren. Amazon verlangt von Ihnen, dass Sie die Autorisierung für Drittanbieter-Apps wie ShipStation jährlich erneuern. Wenn Sie die Autorisierung nicht erneuern, kann ShipStation nicht mehr mit Ihrem Amazon-Shop kommunizieren.

Was Sie tun können: Erneuern Sie die ShipStation-Autorisierung bei Amazon. Weiter oben finden Sie im Abschnitt „Erneuern der Autorisierung für Amazon-Token“ Anweisungen dazu.

FEHLER: Autorisierungsnachweise konnten nicht rechtzeitig aktualisiert werden.

Was das bedeutet: Je nach Status Ihrer Anmeldedaten kann dies durch eine von zwei Ursachen ausgelöst werden (Richtig oder Falsch).

  • Falsche Zugangsdaten: Es treten weitere Fehler im Shop auf und Aufträge werden nicht importiert. Was ist zu tun: Konfigurieren Sie den Amazon-Shop in ShipStation neu.

  • Richtige Zugangsdaten: Wenn Ihre Aufträge importiert werden und Sie keine Fehler im Shop erhalten, liegt wahrscheinlich ein Drosselungsproblem vor. Dieses Problem kann auf 2 Arten umgangen werden.

    • Chargen: Bei Sammelaufträgen (Chargen) ist die Wahrscheinlichkeit einer Drosselung geringer, da wir anstelle von separaten Anrufen für jeden Auftrag nur einen Anruf für den gesamten Sammelauftrag tätigen. Hier erfahren Sie mehr über den Versand von Chargen.

    • Manuelle Wiederholung: Warten Sie etwa eine Stunde und versuchen Sie dann erneut, die Aufträge manuell zu versenden. Beginnen Sie langsam mit 200 bis 400 Aufträgen auf einmal und reduzieren Sie dann die Anzahl, sofern weiterhin gedrosselt wird.

FEHLER: InternalServiceError: Amazon ist auf eine Ausnahme gestoßen. Mitteilung: Feed abgelehnt

Was das bedeutet: Dieses ShipNotify-Problem ist in der Regel auf ein abrechnungs- oder kontobezogenes oder nicht technisches Problem mit dem Amazon-Konto zurückzuführen. Möglicherweise ist es durch die Herabstufung eines Kontos bedingt, oder es handelt sich um ein anderes nicht technisches Problem. Die Fehlermeldung verweist jedoch nicht auf ein Problem mit Anfragen von ShipStation an Amazon zur Aktualisierung von Aufträgen.

Vorgehensweise: Versuchen Sie, das Problem anhand der folgenden Schritte zu lösen ...

  • Wiederholen Sie die fehlgeschlagenen Schritte/benachrichtigen Sie den Marketplace erneut.

  • Konfigurieren Sie den Shop neu und wiederholen Sie die Übermittlung der Benachrichtigung.

  • Vergewissern Sie sich, dass Ihre Amazon Seller-Zahlungsmethode aktuell und nicht abgelaufen ist und dass Sie kürzlich keine Zahlungen an Amazon verpasst haben.

  • Wenn die oben aufgeführten Schritte das Problem nicht beheben, wenden Sie sich direkt an den Amazon Seller Support oder an Ihren Amazon Account Manager.

Bei Versandnachrichten wird angegeben, dass die Anfrage gedrosselt wurde.

Amazon MWS legt stündliche Begrenzungen für alle Arten von Anfragen an ein Amazon-Konto fest, einschließlich der Sendungsaktualisierungen, die ShipStation an Amazon sendet, nachdem eine Sendung erstellt wurde. Dieser Fehler zeigt an, dass das Limit erreicht wurde und Amazon unsere Anfragen drosselt.

Wenn eine Sendungsaktualisierung von Amazon gedrosselt wird, platziert ShipStation die Sendungsaktualisierung in der Warteschlange und wiederholt die Übermittlung automatisch, sobald die Dauer der Drosselung vorüber ist.

Wenn Sie feststellen, dass die Benachrichtigungen nicht erneut übermittelt werden, wenden Sie sich an das User-Success-Team von ShipStation. Unser Support-Team überprüft die Sendungen und übermittelt ausstehende Aktualisierungen an Amazon.

Um die Wahrscheinlichkeit einer Drosselung zu verringern, empfehlen wir, Etiketten chargenweise zu erstellen. Die Verwendung von Chargen ermöglicht es ShipStation, die an Amazon zu übermittelnde Sendungsaktualisierung in einer einzigen Anfrage zusammenzufassen, wodurch die Wahrscheinlichkeit einer Drosselung erheblich verringert wird.

In ShipStation sind nur US-amerikanische Aufträge sichtbar, aber es wurden keine kanadischen Aufträge importiert, obwohl Sie ein nordamerikanisches Konto haben.

Wenn Sie ein nordamerikanisches Konto haben, müssen Sie für jede zu verwendende Auftragsquelle eine Verbindung mit einer Amazon.com-Shopinstanz herstellen.

Beispiel: Wenn Sie sowohl über Amazon.com als auch über Amazon.ca verkaufen, müssen Sie zwei Amazon.com-Shops verknüpfen – von denen einer Amazon.com als Auftragsquelle hat, der andere Amazon.ca.

  • Verwenden Sie nicht die Option zur direkten Integration für Amazon.ca. Bei dieser Option werden Aufträge nur importiert, wenn Sie ein eigenständiges Amazon.ca-Konto haben. Für nordamerikanische Konten funktioniert die Option nicht.

Wenn ein Shop benutzerdefinierte Statusangaben zulässt, bedeutet dies, dass Sie festlegen, welche Statusangaben für Ihre Aufträge in Ihrem Verkaufskanal verwendet werden. In den meisten Fällen müssen Sie, wenn Sie benutzerdefinierte Statusangaben nutzen, definieren, welchem ShipStation-Status jeder benutzerdefinierte Auftragsstatus entspricht.

ShipStation importiert die E-Mail-Adresse des Kunden zusammen mit den Auftragsdaten und kann Versandbestätigungen und Lieferinformationen per E-Mail an diese E-Mail-Adresse senden (diese werden in Ihren Shop-Einstellungen konfiguriert).

ShipStation importiert die Telefonnummer des Kunden zusammen mit den Auftragsdaten.

ShipStation importiert die vom Kunden beim Bezahlvorgang ausgewählte Versandart.

ShipStation importiert die Zahlungsmethode, mit der der Auftrag bezahlt wurde.

ShipStation importiert Rabatt- und Gutscheininformationen zum Auftrag.

ShipStation kann aus den vom Shop gesendeten Auftragsdaten ermitteln, ob es sich bei einem Auftrag um ein Geschenk handelt.

ShipStation importiert interne Hinweise oder Auftragsaktivitäten aus dem Shop in das ShipStation-Feld „Interne Hinweise“.

ShipStation importiert Hinweise, die der Kunde beim Kauf angegeben hat.

ShipStation importiert das Gesamtgewicht des Auftrags aus dem Shop.

ShipStation importiert das Gewicht jeder Artikelposition des Auftrags.

ShipStation importiert für jede Artikelposition des Auftrags eine Bild-URL. Diese Bilder sind als Vorschaubilder in Ihren Auftragsdetails zu sehen und können in E-Mail-Benachrichtigungen und auf Lieferscheinen angezeigt werden.

ShipStation importiert für jede Artikelposition des Auftrags Artikeloptionen (z. B. Farbe oder Größe). Diese Daten erscheinen in Ihren Auftragsdetails und können in Kunden-E-Mails und auf Lieferscheinen angezeigt werden.

ShipStation importiert einen Produktlagerort jeder Artikelposition des Auftrags.

StatusaktualisierungSendungsverfolgungsnummerVersanddienstleisterServiceVersanddienstleistergebühren

Die Sendungsaktualisierung, die ShipStation an den Vertriebskanal übermittelt, enthält ggf. Anmerkungen an den Käufer, die im Auftrag in ShipStation festgelegt wurden.

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