Vom Amazon Händler erfüllte Prime-Bestellungen

So verwalten Sie von Amazon-Händlern abgewickelt Prime-Aufträge

Händler, die von Amazon-Händlern abgewickelt Prime-Aufträge über ShipStation versenden, können diese Aufträge jetzt mit jedem beliebigen Versanddienstleister verschicken, solange der gewählte Service die Sendung innerhalb des von Prime vorgegebenen Zeitrahmens zustellt. Sie müssen keine Etiketten mehr für Prime-Aufträge erstellen, die über die von Amazon angegebenen Versanddienstleister abgewickelt werden.

Wenn Sie Ihren Amazon-Shop am 3. November 2023 oder später mit ShipStation verbunden haben, müssen Sie keine zusätzlichen Einstellungen vornehmen. Ihre Prime-Aufträge werden wie jeder andere Auftrag mit dem Status Versandbereit importiert.

Für alle Konten, die vor dem 3. November 2023 einen Amazon-Shop mit ShipStation verbunden haben, werden von Amazon-Händlern abgewickelt Prime-Aufträge standardmäßig mit dem Status Abwicklung ausstehend importiert. Hierbei handelt es sich um einen schreibgeschützten Status. Um diese Aufträge mit ShipStation zu versenden, müssen Sie Ihre Prime-Aufträge in den Status Versandbereit importieren. Um Ihre Aufträge in den Status Versandbereit zu importieren, können Sie einen der folgenden Schritte ausführen:

  • Aktivieren Sie die Amazon Marketplace-Shop-Einstellung Amazon-Prime-Aufträge in „Ausstehender Versand“ importieren.

    Für diese Option finden Sie im Abschnitt „Prime-Aufträge importieren“ weiter unten eine schrittweise Anleitung.

  • Verbinden Sie die Amazon Buy Shipping API oder den Amazon Shipping-Versanddienstleister mit Ihrem Konto (nur Konten in den USA und Großbritannien).

Einschränkungen für vom Händler versendete Prime-Aufträge

Bevor Sie mit dem Versand Ihrer vom Händler abgewickelten Prime-Aufträge in ShipStation beginnen, stellen Sie sicher, dass Ihnen die folgenden Einschränkungen bewusst sind:

  • Vom Händler abgewickelte Prime-Aufträge sollten in ShipStation nicht aufgeteilt oder kombiniert werden.

  • Amazon verwendet bei der Erstellung von Etiketten immer die Lieferadresse in Amazon. Die Aktualisierung der Lieferadresse in ShipStation hat keinen Einfluss auf das Etikett.

  • Bei Versand über die Amazon Buy Shipping API gilf Folgendes:

    • Wenn Amazon feststellt, dass der ausgewählte Service nicht garantiert, dass die Sendung innerhalb des vorgegebenen Zeitraums ankommt, wird Amazon einen Alert zurücksenden und Sie daran hindern, das Etikett für diesen Auftrag zu erstellen. In diesen Fällen müssen Sie einen schnelleren Service auswählen.

    • Sendungsmanifeste, Retouretiketten und Mehrpaketsendungen sind bei der Erstellung von Etiketten über die Amazon Buy Shipping API nicht verfügbar. Sendungen mit mehreren Paketen und Manifeste können direkt über Amazon Seller Central erstellt werden.

    • Für Sendungen, die mit der Amazon Buy Shipping API erstellt wurden, sind keine verzögerten Benachrichtigungen verfügbar. Da das Etikett über das System von Amazon erstellt wird, weiß Amazon über die Sendung Bescheid, sobald das Etikett erstellt wird.

    • Wenn Sie Rithum verwenden, um Ihre vom Händler versendeten Amazon Prime-Aufträge zu importieren, funktioniert die Amazon Buy Shipping API-Integration nur für Aufträge von einem einzigen Amazon-Konto.

      ShipStation verwendet den zuletzt erstellten Amazon-Shop, um zu bestimmen, welche Anmeldedaten in Bezug auf Rithum-Aufträge an Amazon übermittelt werden sollen.

Prime-Aufträge importieren

Sie können Etiketten für vom Händler versendete Amazon-Aufträge importieren und erstellen, die entweder aus einem Amazon-Shop oder einem Rithum-Shop importiert wurden.

In den folgenden Abschnitten finden Sie Einzelheiten zum Import aus den einzelnen Shops.

Import von Amazon

Für jedes Konto, das vor dem 3. November 2023 einen Amazon-Shop mit ShipStation verbunden hat, werden Prime-Aufträge mit Versand durch Händler aus einem verbundenen Amazon-Shop standardmäßig in den Status Abwicklung ausstehend importiert. Hierbei handelt es sich um einen schreibgeschützten Status. Um diese Aufträge mit ShipStation zu versenden, müssen Sie Ihre Prime-Aufträge in den Status Versandbereit importieren.

Um diese Aufträge in den Status Versandbereit zu importieren, können Sie entweder der Amazon-Shop-Einstellung erlauben, das in ShipStation zu tun, oder Sie können einen Amazon Buy Shipping- oder Amazon Shipping-Versanddienstleister mit Ihrem ShipStation-Konto verbinden (derzeit nur für ShipStation-Konten in den USA und Großbritannien verfügbar).

Wenn Sie Ihren Amazon-Shop am 3. November 2023 oder später mit ShipStation verbunden haben, ist keine zusätzliche Einrichtung erforderlich!

So aktivieren Sie die Amazon-Shop-Einstellung für Prime-Aufträge:

  1. Klicken Sie auf die Schaltfläche Amazon-Einstellungen bearbeiten.

  2. Aktivieren Sie die Einstellung Prime-Aufträge als „Ausstehender Versand“ und speichern Sie Ihre Änderungen.

Ab diesem Zeitpunkt werden Prime-Aufträge in den Status Ausstehender Versand importiert.

Import von Rithum (ehemals ChannelAdvisor)

Wenn Sie einen Amazon-Shop haben, der für vom Händler abgewickelte Prime-Aufträge zugelassen und mit Rithum verbunden ist, werden vom Händler abgewickelte Prime-Aufträge aus Rithum in ShipStation importiert – genau wie vom Händler abgewickelte Standard-Aufträge.

Der Amazon-Rithum-Auftragsablauf sieht in etwa so aus:

Flussdiagramm, das zeigt, wie Aufträge von Amazon zu Rithum und zu ShipStation importiert werden, um Etiketten für vom Händler abgewickelte Prime-Aufträge zu erstellen

Nach dem Import können Sie diese Aufträge wie alle anderen versenden.

Identifizieren und Versenden Ihrer Prime-Aufträge

ShipStation identifiziert automatisch Prime-Aufträge, die aus einem Amazon-Shop importiert werden, und kennzeichnet sie mit einer Amazon-Prime-Auftragskennzeichnung. Sie können die Amazon-Prime-Auftragskennzeichnung verwenden, um Ihre Prime-Aufträge schnell zu identifizieren, es als Filterkriterium zu nutzen und Automatisierungsregeln auszulösen.

Sie können diese Aufträge dann wie gewohnt mit Ihrem bevorzugten Versanddienstleister versenden. ShipStation sendet eine Versandbenachrichtigung zurück an Amazon, sobald Sie das Etikett erstellt haben, sodass Amazon und Ihre Kunden den Auftrag bis zur Lieferung verfolgen können. Amazon wird diese Informationen verwenden, um sicherzustellen, dass Sie Ihr vertraglich vereinbartes Prime-SLA einhalten.

Aufgrund der Anforderungen von Amazon für vom Händler abgewickelte Prime-Aufträge sollten Sie möglicherweise die Amazon Buy Shipping API oder die Amazon Shipping Services für diese Etiketten verwenden (derzeit nur für Konten in den USA und Großbritannien verfügbar). In diesem Fall verbinden Sie das Konto einfach mit ShipStation und die verfügbaren Services erscheinen in Ihrem Dropdown-Menü Services.

Dropdown „Services“, unvollständige Liste der Amazon Buy Shipping Services.
Liste der verfügbaren Amazon Buy Shipping Services.

Amazon Buy Shipping API Services für USA und UK im Services-Menü von ShipStation.

Wenn Sie die Amazon Buy Shipping API oder einen Amazon Shipping-Versanddienstleister verwenden und Amazon feststellt, dass der ausgewählte Service die Ankunft der Sendung im erforderlichen Zeitrahmen nicht garantiert, wird Amazon einen Alert an ShipStation zurücksenden und Sie daran hindern, das Etikett für diese Auftrag zu erstellen. In diesen Fällen müssen Sie einen schnelleren Service auswählen.

Von Rithum (ehemals ChannelAdvisor) importierte Prime-Aufträge

Sie können diese Aufträge wie jeden anderen Auftrag versenden. Im Gegensatz zu Prime-Aufträgen, die direkt von Amazon importiert wurden, markiert ShipStation diese Aufträge nicht automatisch mit einer Prime-Kennzeichnung. Sie können jedoch eine Automatisierungsregel erstellen, um diese Aufträge zu kennzeichnen, sodass Sie sie leichter identifizieren können.

Erstellen einer Regel zum Kennzeichnen von Prime-Aufträgen aus Rithum

ShipStation enthält die Kennzeichnung „Amazon Prime Order“ (Amazon Prime-Auftrag), die Sie zur Kennzeichnung solcher Aufträge verwenden können. Damit ShipStation diese Aufträge jedoch automatisch kennzeichnet, müssen Sie eine Automatisierungsregel erstellen.

Bei vom Händler abgewickelten Prime-Aufträgen enthält der Angeforderte Versandservice immer das Wort Prime. Das können Sie auch als Kriterium in der Regel verwenden.

  1. Gehen Sie auf Einstellungen > Automatisierung > Automatisierungsregeln.

  2. Klicken Sie auf Regel erstellen.

  3. Legen Sie die Kriterien folgendermaßen fest:

    • Diese Aktionen nur auf Aufträge anwenden, die bestimmten Kriterien entsprechen

    • Marketplace :: Equals... :: Rithum

    • Requested Service :: Contains... :: Prime

  4. Legen Sie die Aktion auf Kennzeichnung hinzufügen … fest und wählen Sie die Kennzeichnung „Amazon Prime Order“ (Amazon Prime-Auftrag) aus der Liste der verfügbaren Kennzeichnungen aus.

  5. Benennen Sie die Regel und speichern Sie sie.

    ShipStation-Automatisierungsregel wendet Amazon-Prime-Auftragskennzeichnung auf Rithum-Aufträge mit Prime als angeforderten Dienst an

In Zukunft werden alle Prime-Aufträge, die aus Ihrem Rithum-Shop importiert wurden, automatisch gekennzeichnet (Aufträge, die bereits importiert wurden, werden nicht gekennzeichnet, es sei denn, Sie klicken auf die Schaltfläche Automatisierungsregeln erneut anwenden).

Versenden von CA-Bestellungen mit der Amazon Buy Shipping API

Aufgrund der Anforderungen von Amazon für vom Händler abgewickelte Prime-Aufträge sollten Sie möglicherweise die Amazon Buy Shipping API Services verwenden, um Ihre Rithum-Aufträge zu versenden (derzeit nur für Konten in den USA und Großbritannien verfügbar).

Bevor Sie Amazon Buy Shipping API-Etiketten für vom Händler abgewickelte Prime-Aufträge erstellen können, die aus Rithum importiert wurden, müssen Sie zunächst den Amazon-Shop mit ShipStation verbinden und Ihre E-Mail-Adresse in den Branding-Einstellungen hinzufügen. Sobald die Verbindung hergestellt ist, setzen Sie den Amazon-Shop auf „Inaktiv“, um zu vermeiden, dass dieselben Aufträge mehr als einmal importiert werden.

  1. Verbinden Sie das Amazon.com-Konto, das Zugriff auf die vom Händler abgewickelten Prime-Aufträge hat, direkt mit ShipStation.

    Bei Bedarf finden Sie hier Anweisungen zum Verbinden eines Amazon-Verkäuferkontos mit ShipStation.

  2. Gehen Sie in den Shop-Einstellungen in die Registerkarte Branding, geben Sie Ihre E-Mail-Adresse in das Feld E-Mail ein und gehen Sie dann auf Änderungen speichern.

    SET_STORE_BRND_Email_Amazon_MRK.png
  3. Klicken Sie auf den Link Diese E-Mail-Adresse verifizieren.

    Klicken Sie im daraufhin eingeblendeten Pop-up auf Bestätigungs-E-Mail senden. Sie sollten in Kürze eine E-Mail an diese Adresse erhalten.

  4. Folgen Sie den Anweisungen in dieser E-Mail, um die E-Mail-Bestätigung abzuschließen.

  5. Aktualisieren Sie die Browser-Seite.

    Die Notiz unter der E-Mail-Adresse wird aktualisiert und lautet: Diese E-Mail-Adresse wurde für Ihr Konto bestätigt.

  6. Gehen Sie zum Tab Shop-Einstellungen und deaktivieren Sie die Option Ist aktiv?. Gehen Sie dann auf Änderungen speichern.

    Wichtig

    Dieser Schritt stellt sicher, dass Sie nicht dieselben Aufträge von Rithum und Amazon in ShipStation importieren.

    Bitte beachten Sie, dass dieser Prozess speziell für die Integration von Rithum gilt. Wenn Sie Rithum NICHT verwenden, gelten diese Schritte nicht.

  7. Verbinden Sie Ihr Rithum-Konto mit ShipStation, wenn Sie dies noch nicht getan haben.

    Sie werden Ihre Aufträge über Rithum in ShipStation importieren. Anschließend können Sie mit der Amazon Buy Shipping API Etiketten für diese Aufträge erstellen.